• Herbst 1981: Die Anfänge
    Tony Ruepp, schrieb in der Personalzeitung SWISSAIR NEWS einen Artikel über „garage sales“, über die vielen kleinen Privatflohmärkte in den U.S.A. Unvorsichtigerweise schloss er den Text mit der Frage ab „Wer organisiert den ersten Swissair Flohmarkt?“. Dies machte aus Tony Ruepp den Swissair-Flohmi-Gründer.
    tony72dpi10x15_120
  • Sommer 1983: Der erste Flohmarkt (1.FM)
    Nachdem eine Dame aus der STACO anrief und sich erkundigte, wann denn jetzt der Flohmarkt sei, konnte Tony Ruepp nicht mehr anders und begann unter tatkräftiger Mithilfe seiner Frau der ersten Swissair-Flohmarkt vorzubereiten. Im Sommer 1983 war es soweit!
    Ganz speziell und nur bei uns: Das Auto darf am Stand bleiben.
    Tony Ruepp: „Dies habe ich in in Los Angeles gesehen und es hat mir mächtig imponiert. Keine Schlepperei, keine Plackerei, einfach parkieren – Kofferraum auf und los geht’s!“
    Als wir am frühen Morgen des 2. Juli ankamen, standen zu unserem Erstaunen schon ein paar Stände da. Es ging noch sehr gemächlich zu und die 22 Stände waren auch leicht zu übersehen. Wir genossen den strahlenden Markttag. Am Abend leisteten wir uns vom Erlös ein feines Nachtessen mit den Kindern.
    (In meiner Euphorie verscherbelte ich auch meine alte Bohrmaschine. Einiges später merkte ich allerdings, dass mir jetzt der Antrieb zu Kreis- und Stichsäge fehlt…)
    So, das war’s dann gewesen, dachten wir…
    pioniere_480
  • 2.-5 FM
    Schon bald begann man uns nach dem „Nächsten“ zu fragen. So gab es einen zweiten, einen dritten, einen vierten. Die Verkäufer- und die Besucherzahl nahm sprunghaft zu, aber auch das Verkehrschaos. Der Strassenverkehr um den Flughafen kam zeitweise zum Erliegen. Verschiedene Plätze wurden ausprobiert bis uns Günther Prassl den entscheidenden Tipp gab: Das Militärareal beim Holberg. Dort wo der Flohmarkt heute ist und hoffentlich noch lange Gastrecht geniesst.
    So entwickelte sich der Swissair-Flohmarkt zu einem der grössten in der Schweiz. Man zählte über 800 Stände!
    Das anfängliche Verkehrschaos und die Abfallentsorgung gehörten zu den grossen Herausforderungen für das Veranstaltungsteam. Dank der Unterstützung durch die Organe des Flughafens und privater Unternehmer bekam man auch dies in den Griff.
  • 15. FM
    So um den 15. Flohmi herum wurde Tony Ruepp langsam amtsmüde und war froh, die Leitung abgeben zu können. „Ich freue mich riesig dass die ganze Sache nun in ganz guten Händen ist. In den Händen von Personen die neue Ideen einbringen und sich, allen Unbillen und persönlicher Belastung zum Trotz, den Weiterbestand des Swissair-Flohmarktes auf die Fahne geschrieben haben.“
  • 2001: VOM SWISSAIR- ZUM FLUGHAFEN-FLOHMI
    Nach dem Untergang der Swissair war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der schöne Name des Flohmi’s aufgegeben werden musste. Immerhin überlebte er die Swissair noch um ein paar Jahre. Dafür weht jetzt die alte Swissairfahne jeweils über den Ständen und weckt Erinnerungen und Emotionen
    cropped-webico.jpg
  • 2016-2017: Der Flughafen-Flohmi erhält zum 57.FM einen neuen Webauftritt